Bauerngarten
die Grundidee: ein großer Garten mitten in der Stadt – eine grüne Oase für Mensch und Tier
Im Juli 2019 wurde in der Kirchgemeinde Frieden und Hoffnung das Projekt Bauerngarten gestartet, in dem das Augenmerk auf Nachhaltigkeit liegt. Durch die Fruchtfolge, den Anbau in Mischkultur und einen jährlichen Fruchtwechsel werden die Ressourcen Wasser, Nährstoffe und Licht optimal genutzt. Gleichzeitig wird dem einseitigen Entzug von Bodennährstoffen (Bodenmüdigkeit) vorgebeugt und eine starke Vermehrung von Krankheitserregern und Schädlingen verhindert. Zudem kann aufgrund der positiven Eigenschaften und Wirkungen der Pflanzen untereinander auf natürlichem Weg Pflanzenschutz betrieben werden. Schließlich fördert die biologische Anbauweise auch die Insektenvielfalt.
Mit dem Bauerngarten können wir tatsächlich ein Stück „anders wachsen“ und dies auch für Menschen außerhalb der Kirchgemeinde erfahrbar machen. Fast täglich entspinnen sich über den Gartenzaun hinweg Gespräche mit Anwohner*innen und Kirche ist plötzlich nicht mehr nur ein großes, klobiges Gebäude, sondern blüht und ernährt sogar noch die Menschen, die die Erde bearbeiten.
das läuft heute:
Der Garten wird weiterhin bewirtschaftet. Zuständig für die Planung, Bearbeitung und Pflege des Bauerngartens ist Anne Dreßler: bauerngarten@frieden-hoffnung.de
Mehr Informationen und weitere Bilder finden Sie auf der Bauerngarten-Seite der Gemeinde Frieden und Hoffnung.









das braucht es:
- ein ausreichend großes Stück Land
- Gartengeräte
- Zugang zu Wasser
- ein paar Menschen, die Lust aufs Gärtnern haben
- das Wissen oder Literatur zu Anbau von Obst und Gemüse, Fruchtfolgen und Mischkultur